Gottfried Mayerhofer Die Zornschalen Gottes - Gottfried Mayerhofer

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ENDZEIT

Weiteres zur Apokalypse
Allgemeine Mahnung des Vaters


Daher lasst Mich nicht umsonst euch mahnen; die Zornschalen Johannis werden geleert werden, und schon sind es einige. Die Siegel des großen Schöpfungsbuchs werden gelöst werden, und es werden Zeiten kommen, wo ihr all euer Geistiges brauchen werdet, um dem Weltlichen Widerstand zu leisten und Stärke und Mut beizubehalten! Daher trachtet, Meine Worte zu verstehen, sie zu fassen wie Ich sie euch gebe, damit ihr von nichts überrascht werdet, wenn etwa das geistige Leben das Materielle zum Zertrümmern altangewohnter Verhältnisse drängt, und Schlag auf Schlag an eure Herzen angepocht werden wird, wie einst Ich es mit Meinen Jüngern vor Meiner Gefangennahme getan, als Ich ihnen mehrmals zurief, wachet und betet, auf dass ihr nicht in Versuchung fallt. Dieses rufe Ich auch euch zu: Erkennt das Geisterleben! Wacht auf aus eurem weltlichen Schlaf! Erkennt die Zeit, wie sie drängt zur Lösung, erkennt an dem Verfall alles Edlen jetzt in der Welt, dass die Zeit nicht fern ist, wo die Menschen ernten werden, was sie gesät haben. Erkennt den Strom des Lichts, der sich über eure Welt auszugießen anfängt, hört die Stimmen der Geisterwelt, die in großen Schallwellen an eure Ohren schlagen; es sind die Mahnworte eines liebenden Vaters, Der Seine Kinder im Drang der Ereignisse nicht verlieren, nicht einbüßen, sondern sie erhalten, ja wenn möglich deren Zahl noch vermehren will, damit das Geisterleben von ihnen gehörig und im wahren Sinn gewürdigt werde und sie alle verstehen mögen, wenn auch Welten in Trümmer gehen, die Liebe eines himmlischen Vaters kann nicht wanken, kann nicht strafen, sondern nur Seinen Liebesgesetzen getreu alles in festgesetzter Zeit zur Vollendung führen, damit alles wieder dorthin zurückkehre, von wannen es ausgegangen ist, und damit doch endlich auch Vater und Kind sich verstehen lernen, und das Kind begreift, was es heißt, von Ihm geführt, geleitet zu werden, von Dem, der Welten um Welten kreisen macht, und bei allen Wundern und allem Glanz einer unendlichen Schöpfung doch auch den kleinsten Wurm nicht vergisst!f


Quelle: Lebensgeheimnisse, Kap.20, V.29-32


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