Teil II Gottfried Mayerhofer - Berufung - Gottfried Mayerhofer

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Die Neuoffenbarung Jesu - Wegbereiter für eine neue Ära der Menschheit


1. Berufung von Gottfried Mayerhofer

Nachdem Gottfried Mayerhofer nach Triest gezogen war, machte er die Bekanntschaft mit den Schriften von Jakob Lorber. Im März 1870, sieben Jahre nach dem Heimgang von Jakob Lorber, vernahm er selbst in sich die ‚Stimme des Herrn‘, und empfing in der Fortsetzung der Neuoffenbarung durch Jakob Lorber das Wort des Herrn bis zu seinem Heimgang am Karfreitag 1877.

Ein Wort des Herrn an Gottfried Mayerhofer am 12. März 1871: „In ein paar Tagen feierst du oder kannst du den Tag feiern, wo Ich dir vor einem Jahr das erste Mal die Gnade zukommen ließ, durch deine Vermittlung so manchen Anderen nach Licht sich Sehnenden zu erleuchten und zu erwärmen. Das heißt, in Taten ließest du wohl bemerken den geistigen Grund deines Handelns, aber als Meine Stimme dir ertönte, da ward in dir der geistige Frühling des Nordens, und du hast deine durch Mich dir gegebenen Blumen und Früchte getreu an deine Mitmenschen verteilt und manches Gute bewirkt, wovon du jetzt keine Ahnung haben kannst. Fahre so fort, wie du angefangen hast, und wenn du auch, wie du sagst, bei dieser Verteilung Meines Himmelsbrots leer ausgehst, so belohne dich wenigstens das Bewusstsein, dass Ich dich unter so vielen zum Verteiler desselben erwählt habe; wenn du das Warum nicht klar begreifst, so weiß Ich es dafür umso besser. Was Ich als geistige Gnadensonne im ganzen Universum bin, und wie Ich überall durch tausend verschiedene Mittel Leben und Liebe erwecke, den geistigen und materiellen Frühling anrege, und so die ganze Schöpfung zu ihrer Löse antreibe, das bist du in deinem kleinen Wirkungskreis, du bist die leuchtende Sonne, welche durch Mein Liebelicht erwärmt und getrieben den Segen spenden muss, willenlos, wie eure Sonne am Himmel, die auch nichts davon weiß, was für materielle und geistige Wohltaten sie durch ihren Strahl aussendet, der da oder dort einen wandernden Planeten, einen trägen Stein oder ein kaltes Menschenherz trifft. Deswegen kümmere dich nicht, wenn Ich deinen Korb oft mit Lebensbrot fülle, und du selbes verteilst, so dass dir nur der leere Korb bleibt. Sieh, die Anderen zehren an dem Brot, aber ist selbes aufgezehrt, so müssen sie doch alle wieder zu dir kommen, und wenn die Hungrigen sich melden, so bist du ‚als der Mann mit dem Korb‘ stets von Mir mit neuem Brot versehen, teilst es aus, flammst die Herzen zu Liebe und Eifer an, um stets mehr sich Mir nähern zu können, hilfst dem Auge des Nächsten Tränen der Wonne zu entlocken, die dann durch Mich zwar verursacht doch am Ende auch dir zugute kommen. Nun sag Mir selbst, was ist wohl schöner und erhabener, selbst glücklich zu sein, oder Andere selig und glücklich machen zu können? Was tu denn Ich? Wo ist Meine Freude, wo Meine Seligkeit? Sieh, sie ist im Geben; auch Ich gehe dabei leer aus, doch das Gegebene gewinnt Mir Herzen, die dann von selbst, durch das Gegebene erwärmt und verschönert, zu Mir wieder zurückkehren; so geht es auch dir, gib was Ich dir von Gnaden- und Liebes-Worten in deinen Korb schütte, und brauchst du für dich etwas, so frag nur bei Mir an, und wie Ich im verflossenen Jahr alle Frager und Zweifler besänftigte, beruhigte, so wirst auch du, Mein Bote von Himmels- (oder Liebes-) Broten, nicht leer bei Mir ausgehen. Trage dazu bei, dass der Frühling, der jetzt materiell auf eurer Erde zu erwachen beginnt, auch in deiner kleinen Gesellschaft geistig blühe, dass die Knospen treiben, edle Blüten sich ansetzen, und im Geistes-Sommer herrliche Früchte zum Vorschein kommen mögen, die dann dem Verteiler von Himmelsgaben, und Mir dem Geber, würdig sein sollten. Amen!“ [NTS.44_71.03.12]

„Nicht umsonst gab Ich Meinem Geheimschreiber  dieses Bild und Einsicht in Meine geistige Schöpfung; jetzt geschrieben wird sie vorerst seiner kleinen Gesellschaft und einst der ganzen Menschheit ein fester Zeuge sein, wie Ich Meine Kinder führte und auf was für Wegen und mit welchen Mitteln Ich ihnen zeigen wollte, dass es eine große Gnade ist, ein Mensch auf dieser Erde zu sein, und noch eine größere, so direkt geführt und geleitet zu werden, wie Ich es jetzt schon seit einer geraumen Zeit euch angedeihen lasse. Betrachtet also auch diese Worte wohl; jeder Abend soll euch im Aufblick zum Sternenzelt als Buch Meiner Liebe die Worte ins Gedächtnis rufen: Herr, was bin ich, dass Du meiner gedenkst! Und aus allen Welten jubelt es dann euch zu: Frohlocke, du kleiner Erdenmensch, was du so leicht werden kannst, um das beneiden dich alle unsere Bewohner! Frohlocke und sinke in Andacht vor deinem Schöpfer nieder, der den Herrn in Sich vergaß und dir als Vater, als liebender Vater Seiner Kinder, die offenen Arme entgegenhält!“ [Sg.01_011,35-36]

„Millionen von Wesen entbehren dieser Gnade, die ihr in vollstem Maß genießt, und während diese große Anzahl geschaffener Wesen Mich nur durch Meine Werke oder durch Lehrer kennt, die Ich in ihre Gefilde sende um sie zu leiten und zu führen, lasse Ich Mich hier auf eurer kleinen Erde so weit herab um euch mit eigenem Mund, vermittels Meiner Schreiber, Brot aus den Himmeln zu geben. Bedenkt doch einmal, was das sagen will! Denkt an die Allgröße Meiner Schöpfung, an Meine eigene Macht und Zusage, und vergleicht eure Winzigkeit, und ihr müsst zusammensinken in ein Nichts vor der Gnade, die Ich euch angedeihen lasse, wo ihr wirklich ausrufen sollt: Vater und Herr, was bin ich, dass Du meiner gedenkst!“ [Sg.01_013,36-37]


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