Gottfried Mayerhofer Endzeit und Gnadenlicht - Gottfried Mayerhofer

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ENDZEIT

Liebe
Euch, ihr wenigen, die ihr noch an Mich, an Meine Lehre glaubt, euch sende Ich diese Zeilen, damit ihr darin einen neuen Beweis ersehen mögt wie Ich bemüht bin, ohne eure von Mir euch gegebene Freiheit anzutasten, euch wieder zu solchen Menschen zu machen wie derselbe einst aus Meiner Hand hervorging, und wie er, soll dieser Erdball wieder ein Paradies, ein Eden für seine Bewohner werden, wieder werden sollte.
Euch diese Zeilen, damit ihr aus diesen lesen mögt die unendliche Liebe und Güte, welche Ich für und mit euch habe, damit kein Seelen- oder Geistespartikel verlorengehe, welches Ich einst ausgesandt hatte in die weiten Räume Meiner Schöpfung, sondern damit es erstens gehörig geachtet und zu ihrer Vervollkommnung so viel als möglich beitragend, alle einfache und komplizierte, Infusorien, Monaden, Tiere und Menschen einst auf dem langen Weg der Vervollkommnung wieder gereinigt und ausgereift ins Geisterreich eingehen mögen von wannen Ich sie aussandte, um ihr Prüfungsleben durch alle Stufen Meines Geister- und materiellen Reichs durchzumachen, und vereint mit dem höchsten und intelligentesten Geist der Welten- und Erdenschöpfung im Menschen ein Mir wohlgefälliges Ganzes bilden zu können.
Denn was ist der vielen Worte kurzer Sinn? Dass nur Liebe der Hauptfaktor ist, der, wenngleich er anfangs die Geister trennt, doch nur den Zweck hat, sie am Ende desto inniger vereint zu sehen.
Um aber diese Vereinigung zu würdigen, wie es Geistern, Abkömmlingen von Mir geziemt, so muss sie errungen, verdient werden. Denn nur dem Verdienst gebührt seine Krone. Das Bewusstsein des Errungenhabens gibt die Seligkeit des Besitzes.
Daher strebt auch ihr danach zu erringen, was Ich euch vorgesetzt habe, damit ihr des Namens Meine Kinder als Meine Ebenbilder auch würdig und wert seid. Dies zu erlangen, dazu sind alle diese Gnadenlichter, die Ich euch von Zeit zu Zeit sende, damit ihr immer mehr und mehr erkennen sollt, dass sowohl im kleinsten Monadentierchen wie in eurem Nächsten der gleiche Gott stets das gleiche euch predigt, was auch die Natur auf jedem Spaziergang und jeder Pulsschlag als Zeitabschnitt euch zuruft: Vergesst nie, zu was ihr geschaffen seid! Benützt jede Zeit und jedes Wort von Mir, diesem Zweck nachzukommen, denn bald wird die Zeit kommen, wo das Korn von der Spreu geschieden wird, und wohl denen, welche Zeit und Wort so benützt haben, dass sie zum Korn als fruchtbringendes belebendes Brot für die Himmel erzogen, den Weg der Vervollkommnung getrost weitergehen können, wann Ich kommen werde, als alleiniger Hirte, Meine Schafe unter Meinem Schutz zu versammeln, was auch in Bälde geschehen wird! Amen.


Quelle: Lebensgeheimnisse, Kap. 18, V. 50-57


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