Gottfried Mayerhofer Endzeitliche Verhaltenswinke - Gottfried Mayerhofer

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ENDZEIT

Das Gnadenlicht ergreifen


Jetzt, wo ihr ebenfalls auch im Scheidungsprozess vom Materiellen zum Geistigen begriffen seid; jetzt entsteht auch in euch oft der Ruf: Licht! Licht! geistiges Licht! Hier gebe ich es euch, nehmt es auf in eure Herzen. Lasst dort die Sonne der geistigen Wahrheit scheinen, damit auch sie dort verkehre was finster in Lichtes, damit das Liebe-, das Gnadenlicht Meiner Worte euch erwärme und belebe und ihr in jedem Wort von Mir nur Zeichen erkennen mögt, wie sehr es Mir daran gelegen ist, euch zu Lichtträgern, zu Kindern des Lichts zu erziehen, nachdem leider eben jetzt so viele Kinder der Finsternis ihr Wesen auf dieser Erde treiben.
Licht, Welten-, Sonnen- und Sternenlicht, es ist alles nur immer das nämliche – es ist der große Strom des geistigen Liebelichts, das in großen Massen große Welten dort belebt und kleine Geister zur Vervollkommnung treibt. Es ist dasselbe Licht, welches aus weiter Ferne herstrahlend Ähnliches im Sehorgan des lebenden Wesens erweckt und durch Materielles Geistiges hervorruft. So wird die Materie vergeistigt, und so kehrt die Materie zu Mir einst zurück, von Dem sie ausgegangen ist.
Licht in den unermesslichen Räumen verbreitend, erfüllt dieser materielle Glanz durch die Strahlenbrechung in Farben, was das geistige Licht im Wort bewirkt. Mein Licht macht Stoffe vibrieren und Mein Wort Geister erzittern. So ist die Vibration der Licht- und Wärmeerzeuger, Verbreiter und Vervollkommner, und Mein Wort der Anreger zu guten Gedanken, Entschlüssen und gesegneten Handlungen. Daher befleißigt euch in eurem Pilgerleben, soviel geistiges Licht ausstrahlen zu lassen als die Umstände es erlauben, damit ihr als kleine Menschen auf eurem kleinen Erdball das nämliche vollführt, was Ich im großen Universum tue. Dort bin Ich der große Lichtverbreiter, und das sollt ihr hier im Kleinen werden! Aber um zu schimmern und Licht zu verbreiten, muss man desselben mehr als sein eigener Bedarf erheischt, besitzen. Daher trachtet das Geisteslicht in Fülle aus Meinen Worten zu ziehen und dass, wenngleich ihr anderen davon mitteilt, euch doch noch zum Selbstfortschritt genug übrigbleibt!
Dieses ist der Zweck Meiner Worte, der Zweck Meiner direkten Eingabe an einzelne, um wo möglich noch Licht zu verbreiten, ehe die ganze moralische Finsternis eintritt, welche leider schon mehr als Dreivierteile der lebenden Menschheit in ihren Armen verschlungen hält und sie dem ewigen geistigen Tod zuführen will!
Noch fließt euch die Quelle Meiner direkten Mitteilung, noch habt ihr Worte über Worte des Trostes, der Liebe, der Aufklärung und des Gnadenlichts, allein, es könnte sich auch ereignen, dass euch diese Quelle ihren Dienst versagt, und dann wird es bei weitem schwerer sein, sich Licht zu verschaffen, da ihr bei einer solchen Masse von Licht nicht sehen wolltet.
Nicht Neugierde, sondern Wissbegierde nach göttlichen Dingen soll euch beseelen; denn je mehr ihr wisst, desto mehr Licht ist in eurem Inneren; und je finsterer es von außen wird, desto mehr bedarf ein jeder seine eigene geistige Leuchte. Also wacht und betet, auf dass ihr nicht dem Schlaf der Finsternis anheimfallt! Das Tageslicht macht euch so manches weniger schrecklich, was bei Nacht in eurer Phantasie zu riesengroßen Formen anwächst; und geistiges Licht lässt euch auch die kommenden Ereignisse weniger schrecklich fühlen; denn das Licht in euch ist das Gnadenlicht von Mir, das je mehr das Weltlicht sich verdunkelt, desto schöner leuchtet! Ich müsste nicht ein allmächtiger Gott sein, wenn nicht Mein Licht über alle Finsternis herrschen könnte! Vertraut euch nur Meiner Führung, Meinem geistigen Licht an, und ihr werdet in Bälde ersehen, dass Mein geistiges Licht der Liebe und der Gnade euch führen, euch leiten wird, das zu werden, zu was Ich euch alle erschaffen habe und jetzt erziehen will, das heißt zu reifen Bewohnern einer Geisterwelt, wo Schatten und Finsternis fehlen und nur das ewige Licht der Liebe euch leuchten und euch zu eurem liebenden Vater führen soll.


Quelle: Schöpfungsgeheimnisse, Kap. 25, V. 64-79


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